Freitag, 9. November 2007

Kurzbericht 1. Bundesliga UTTC Sparkasse - UTTC Langenlois

Herbe Enttäuschung für UTTC-Mannschaft

Fotos zum Spiel

Die durchaus berechtigten Hoffnungen auf den ersten Punktegewinn in der 1. Bundesliga haben sich leider zerschlagen. Die Niederlage ist mit 1:6 jedoch zu deutlich ausgefallen und die Mannen des UTTC Salzburg wurden unter Wert geschlagen, wenn sich auch Langenlois als reifere Mannschaft den Sieg sicherlich verdient hat.

Nachstehend eine Kurzchronik der einzelnen Matches:

Doppel Kittenberger/Palosi gegen Levenko/Pengö

Schon im 1. Satz merkte man trotz eines 11:8, dass diesmal Chancen für den Matchgewinn gegeben waren – die Sätze 2 und 3 gingen auch tatsächlich klar mit 11:6 an den UTTC und Levenko und Pengö sahen bereits wie die sicheren Sieger aus. Der 4. Satz ging dann aber wieder mit 11:8 an die Langenloiser. Im 5. Satz kam dann bei 9:9 die bereits obligate Glücklosigkeit hinzu und die Langenloiser erkämpften sich den ersten Matchball mit einem Kantenball und siegten dann mit 11:9. Trotz der ersten Satzgewinne von Levenko/Pengö im Doppel muss dieser Chance auf 1:0 zu stellen nachgetrauert werden, umso mehr als dies einen immensen psychologischen Vorteil bedeutet hätte.

1:0 Langenlois

Erstes Einzel Adrian Jankowiecki gegen Dmitrij Levenko

Gegen den bisher sieglosen Langenloiser begann Levenko souverän und holte sich Satz 1 sicher mit 11:7. Im 2. Satz gab Levenko eine 7:3 Führung aus der Hand und verlor diesen im Nachspiel mit 13:11. Im 3. Satz war dann Levenko wieder der Chef an der Platte und gewann mit 11:6. Danach stellte sich Jankowiezki immer besser auf das Spiel Levenkos ein und holte sich Satz 4 mit 11:8. Im Entscheidungssatz folgte dann ein Krimi, bei dem sich keiner der Spieler entscheidend absetzen konnte. Bei Matchball Levenko servierte dieser dann einen Servicefehler und verlor schließlich unglücklich im Nachspiel mit 13:11. Somit statt 2:0 für UTTC, 2:0 für Langenlois.

2:0 Langenlois

Zweites Einzel Hiroshi Kittenberger gegen Martin Schönleitner

Im 1. Satz zeigte Schönleitner keinerlei Respekt vor der Nummer 1 von Langenlois und holte sich diesen mit 11:9 um dann Satz 2 klar mit 11:5 abzugeben. Der Knackpunkt im Match war dann der 3. Satz in dem sich Schönleitner Chancen auf den Satzgewinn erspielte und nach Satzball im Nachspiel mit 14:12 unterlag. Im 4. Satz hatte Kittenberger mit dem entnervten Schönleitner kein Problem und gewann klar.

3:0 Langenlois

Drittes Einzel Balasz Palosi gegen Gabor Pengö

Nach dem Spielstand bereits ein „Muss-Sieg“ für den UTTC, wenn noch ein Punktgewinn geholt werden sollte. Im Duell der beiden Ungarnlegionäre schien zunächst alles für Pengö zu laufen – der 1. Satz ging sicher mit 11:6 an ihn. 2. Satz mit 11:7 an Palosi – 3. und 4. Satz jeweils mit 11:9 an den glücklicheren Langenloiser.

4:0 Langenlois (statt 2:2)

Viertes Einzel Kittenberger gegen Levenko

Kittenberger kann mit dem Spiel von Levenko nichts anfangen und verliert glatt mit 3:1 Sätzen – erster Punktgewinn für UTTC Salzburg.

4:1 Langenlois

Fünftes Einzel Jankowiecki gegen Pengö

Nach den beiden ersten, hart umkämpften Sätzen führt Pengö, der am heutigen Tag sicherlich auch nicht sein bestes Tischtennis spielt, mit 2:0 Sätzen und verliert danach die Sätze 3, 4 und 5 mit 11:5, 11:8 und 11:8.

5:1 Langenlois

Sechstes Einzel Palosi gegen Schönleitner

Nach anfänglicher Führung reißt der Faden bei dem Nerven zeigenden Schönleitner gänzlich und er verliert glatt mit 11:7, 11:2 und 11:6.

6:1 Langenlois Endstand

Der gesamten Mannschaft, die sich für dieses Spiel viel vorgenommen hatte, war der Frust massiv anzumerken und der für den UTTC äußerst unglückliche Spielverlauf trug zur insgesamt enttäuschenden Leistung sicherlich einiges bei. Nun gilt es die Spieler wieder positiv zu motivieren und auf das am kommenden Sonntag anstehende Spiel gegen Stockerau vorzubereiten – der spielfreie Samstag kommt dafür sehr gelegen. Insgesamt darf, trotz der Enttäuschung über die heutige Niederlage, der bisherige Auftritt der Mannschaft in der 1. Bundesliga in Summe positiv bewertet werden.

09.11.2007

gez. F. Berger

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